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Kranichrast am Helmestausee Kelbra

Im Spätherbst und Winter können rund um den Helmestausee Kraniche beobachtet werden. Die Kraniche legen hier auf ihrem Weg in die Winterquartiere eine letzte Rast ein und sammeln Kräfte für den Weiterflug nach Westen, über Frankreich bis nach Spanien. Werden die scheuen Vögel gestört, fliegen sie auf und verbrauchen dabei wertvolle Energie, die sie dringend für den Weiterflug benötigen.

Folgende Hinweise sind zu beachten:

1. Betretungsverbot

Beachten Sie bitte die vom 01. Oktober bis 31. Dezember geltende Allgemeinverfügung zum Schutz des Graukranichs während der Winterrast im Bereich der „Goldenen Aue“ vom 29.08.2017 und das damit einhergehende Betretungsverbot. 

2. Kranichwanderungen

Aktuell finden keine geführten Kranichwanderungen mehr statt.

Eine Wanderung um den Stausee ist weiterhin empfehlenswert. Zahlreiche Wintergäste und noch wenige Tausend Kraniche können weiterhin beobachtet werden. Wetterfeste Bekleidung und die Mitnahme eines guten Fernglases wird empfohlen.

3. Hinweise zur Kranichbeobachtung

Auf der Straße
Bitte bleiben Sie auf den öffentlichen Straßen!!! Abgelegene Regionen, die über Feld- und Wirtschaftswege zu erreichen sind, sollten mit Rücksicht auf die Kraniche gemieden werden. Fahren Sie bitte möglichst nur mit abgeblendetem Licht! Die besten Beobachtungsplätze erfahren Sie beim Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. unter 03631/4994485 oder bei der Naturparkverwaltung Kyffhäuser unter 034671/51415.

Aus dem Auto
Das Auto ist hervorragend geeignet, um Kraniche zu beobachten. Menschen gegenüber sind die Vögel sehr scheu, da sie vielerorts verscheucht werden. Die Fluchtdistanz liegt bei mehr als 300 Metern. Parken Sie bitte nur auf dafür vorgesehenen Plätzen und steigen sie nicht aus.

Kopf hoch
Wenn Kraniche die Köpfe heben, fühlen sie sich gestört. Die Vögel sehen Sie als Gefahr an und werden bei weiterer Annäherung wegfliegen. Dabei verbrauchen sie die dringend für den Zug benötigte Energie.

Beobachtungseinrichtungen
Nutzen Sie die Beobachtungseinrichtungen an den Schlaf- und Äsungsplätzen der Kraniche. Ruhiges Verhalten macht es allen Besuchern möglich, die beeindruckenden Kranichrufe zu erleben. Wichtig ist schlichte Kleidung. Hunde müssen angeleint sein, da sie von den Kranichen als Gefahr gesehen werden. (Am besten zu Hause lassen.)

Besser sehen
Zur Beobachtung wird ein Fernglas empfohlen, besser noch ein Spektiv.

Fotografieren
Bitte fotografieren sie die Vögel nie mit Blitzlicht. Die Kraniche werden dadurch irritiert. Für schöne Bilder werden Teleobjektive von mindestens 400 mm empfohlen. Hiermit gelingt auch ein gutes Foto aus dem Auto.

 

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